Heute werden immer mehr Dienste, egal ob am Desktop-PC oder über das immer beliebter werdende Smartphone, online in Anspruch genommen; …

 

… für Nachschlagewerke oder zum Shoppen, für Bankgeschäfte, diverse Kommunikationsapps, als Navigationsgerät oder für sonstige Dienste. Die Zahl der Nutzer steigt ebenfalls und damit auch die Zahl der Nutzer mit Einschränkungen (z.B. Alter oder Behinderung).

Nun laufen städtische Seiten zum Beispiel, heute oft schon "barrierearm". Aber wirklich "barrierefrei" war das Internet eigentlich nur ganz am Anfang, als es die Amerikaner als mitlitärinterne Computerplattform für sich entwickelten (barrierefrei für Alle, vorausgesetzt, man war "drin", in der Army).

Anfang der 90er kam HTML (Hyper Text Markup Language) und auch die ersten grafischen Browser. Eine rasante Entwicklung nahm seinen Lauf – das Internet wurde kommerziell und – voll mit Barrieren; nicht zuletzt, weil sich für unterschiedliche Browser unterschiedliche HTML-"Dialekte" entwickelten.

1997 konnte das W3C (internationales Konsortium zur Festlegung von Webstandards) einen einheitlichen HTML-Standard (HTML 3.2) durchsetzen, um die verschiedenen HTML-Dialekte zu vereinheitlichen. Damit sollte nahezu allen Nutzern der freie Zugang zum Internet gleichermaßen ermöglicht werden und kann heute noch von nahezu allen Browsern interpretiert werden. Seither sind die Browserhersteller in der Pflicht, jeden Inhalt gleichartig darstellen zu können.

2008 macht sich das W3C jedoch erneut an die Arbeit und veröffentlicht sehr umfangreiche und zum Teil sehr tiefgreifende Standards (WCAG – Web Content Accessibility Guidelines) zur Barrierefreiheit im Internet, die es an das Web Design richtet.

Wer sich nun mit dem Thema "Barrierefreiheit im Internet" beschäftigt, dem wird schnell klar, dass es eine globale Barrierefreiheit im Internet eigentlich gar nicht geben kann: jeder Webauftritt wendet sich an andere Zielgruppen mit unterschiedlichen Bedürfnissen. Oder wurden bei Ihnen jemals all Ihre Bedürfnisse von nur einem einzigen Anbieter abgedeckt?

So ist nun auch diese Seite keineswegs barrierefrei, erhob bislang auch nicht den Anspruch, wollte der Betreiber doch einfach mal sehen, was technisch so alles möglich ist. Das Thema ist zudem relativ jung. Sobald sich bei typografics diesbezüglich etwas tut, werden Sie natürlich entsprechende Hinweise auf www.typografics.de finden.

Ein großes "Sorry" also – barrierefrei können wir nicht, aber barrierearm, was zum Beispiel für Seitenbetreiber aus dem öffentlichen Dienst interessant ist, das können wir. Wenn Sie also konkrete Fragen zum Thema haben, dann bitte fragen Sie! Wir werden eine gute Antwort für Sie finden.

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